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NRWs Bürger sind mit vielen Flüchtlingen überfordert
 Der Chef des NRW-Städte- und Gemeindebunds fürchtet, dass die Stimmung bei den Bürgern durch die vielen Flüchtlinge bald kippt. „Die Menschen sind fassungslos und werden immer wütender”, sagte Hauptgeschäftsführer Bernd Jürgen Schneider am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. „Es gibt Grenzen, was die Bürger bereit sind, hinzunehmen. Ich frage mich, was passiert, wenn diese Grenzen überschritten werden.”
Die Bürger seien bereit, bei der Integration der Flüchtlinge zu helfen. Aber der Staat müsse ihnen auch die Chance dazu geben, indem er die Zahl der Flüchtlinge begrenze. „Man muss die Flüchtlinge mit offenen Armen begrüßen - und dann muss man auch die Arme zumachen, damit man einen Flüchtling an sein Herz drücken kann”, sagte Schneider.

Der Städte- und Gemeindebund vertritt in Nordrhein-Westfalen 359 vor allem kleine und mittelgroße Kommunen, in denen mehr als neun Millionen Menschen leben.

NRW hat nach Angaben des Innenministeriums im vergangenen Jahr rund 330.000 Asylsuchende aufgenommen. Doch in nächster Zeit werden die Zahlen nach Einschätzung von Innenminister Ralf Jäger (SPD) weiter steigen.

In der „Rheinischen Post” (Samstag) forderte Schneider deshalb, Deutschland müsse innerhalb von acht bis zehn Wochen Zugangsbeschränkungen für Flüchtlinge einführen. „Wir können das Tor nicht länger offenlassen. Wenn wir den Zuzug nicht begrenzen, wird Deutschland wirtschaftlich in die Knie gehen.”
nytimes.com
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